
Geboren und aufgewachsen in der sagenumwobenen Künstlerkolonie Woodstocks/NY, erhielt Jim Weider große Anerkennung während seiner langen Amtszeit - die Jahre 1985 bis 2000 - als Lead-Gitarrist der Rock'n Roll Hall of Fame-Rekruten "The Band". 15 Jahre des internationalen Tourings mit den Ursprungsbandmitgliedern Levon Helm, Garth Hudson und Rick Danko schlossen Jims Features auf zahlreichen Alben, Filmen, Videos und Fernseh-Auftritten ein. Highlights waren unter anderem der Auftritt im Jahre 1990 mit The Band und Ronnie Hawkins bei dem Berliner Mauer Konzert, welches von Roger Waters produziert wurde; außerdem noch mehrere TV-Specials (besonders zu erwähnen seien "The Bob Dylan Tribute" at Madison Square Garden, "The Road" und "This Country's Rocking"), ein Auftritt mit Livemitschnitt beim "Unofficial Blue Jean Bash" für President Clintons Amtsantrittballs im Jahre 1993 zusammen mit Bob Dylan, Steven Stills und Dr. John; eine pay-per-view Konzertübertragung vom Woodstock'94 Festival; und ein Auftritt beim Dokumentarfilm "The Authorized Video Biography The Band" vom US-Sender ABC.
Jim förderte seinen Ruf als talentierter und vielseitiger Gitarrist durch gemeinsame Auftritte und Aufnahmen mit Scotty Moore, Keith Richards, Los Lobos, Graham Parker, Taj Mahal, Mavis Staples, Hot Tuna, Bob Weir/Rat Dog, Johnny Paycheck, James Talley, Kim Wilson, Paul Butterfield, Robbie Dupree, und vielen anderen.

1997 produzierte Jim die Paul Burlison-CD, Train Kept - A Rollin' (Sweetfish Records) auf welcher er auch Gitarre spielte. Special Guests waren auf dieser Platte The Band, Kim Wilson, Los Lobos, Mavis Staples und Rocky & Billy Burnette. All The King's Men, Scotty Moore's Sweetfish Records Veröffentlichung, einschliesslich des Titels "Deuce and a Quarter" mit Levon Helm, Keith Richards, D.J. Fontana waren weitere Produktionen, die er aufnahm und filmte. Fünf Platten in den Jahren 2000 und 2001 stellten Jims Talent als Songwriter heraus, z.B. auf Kenny Neals Releases "What You Get" und "One Step Closer" und Deborah Colemans ("What about Love"), auf dem Titel Track von Bill Perrys "Fired Up"; und auf Melodien auf neuen CDs von Jonell Mosser und Colin Linden, Cindy Cashdollar, und auf dem neuen 2004 Alligator Release. Jim schrieb auf der Single und dem Titel von Mavis Staples neuem Album ("Have a Little Faith") mit und spielte auf 5 Stücken, na was schon?!, natürlich die Gitarre. Für Homespun Video, hat Jim sechs der bestverkauften international vertriebenen Lehrvideos/DVDs des Unternehmens produziert: Get That Classic Fender Sound, Rockabilly Guitar (two-video set), Electric Country Blues (two-video set), und sein Release aus dem Jahre 2000: Basic Licks and Classic Solos for Electric Blues Guitar.
Zusätzlich zu den Touren mit The Band, hat Jim seit den späten 80ern seine eigenen Bands geleitet und veröffentlichte 1993 sein erstes Solo Album "Many Rivers To Cross" auf Woodstock Holiday (Pioneer Records, Japan). Seit 1997, widmet sich Jim ausschließlich seiner derzeitigen Band, die vom Drummer/Vocalist Randy Ciarlante mitbegründet wurde, und der auch Bassist Albert Rogers und Keyboarder Dan McKinney angehören. Alle Bandmitglieder teilen sich den Gesang in dieser High-Energy Formation, die schon exzessiv durch den Nordosten der Vereinigten Staaten getourt ist, Festivals, Hallen, Clubs wie B.B. King's füllte und bei der CBS Early Morning Show auftrat. Jim Weider war auch schon der Hauptgast in "The House of Blues Radio Hour" Show, moderiert von Dan Akroyd, und in der "The Guitar Show", moderiert von Kevin Bacon.

Jim Weiders erste CD, Big Foot (EKG), wurde von dem Vintage Guitar Magazine wie folgt beschrieben: "die qualitativ beste Platte, die wir seit langer Zeit gehört haben. Jeder Gitarren Purist wird von Weiders vielfältigen Stilen beeindruckt sein - Rock, Rockabilly, Slide, guten alten Blues und sogar etwas von 'chicken-pickin' Country. Das ist ein Gitarrenfest auf höchstem Niveau."
"Remedy", Jims zweites Album mit seiner Band, enthält 8 Kompositionen aus seiner Feder, einschließlich des Titeltracks (als erstes veröffentlicht wurde er auf The Band's Jericho CD, damals eine Top Ten Single in Kanada) . Weiders unverkennbarer Sound, sein Improvisationstalent, seine kraftvollen Solos und sein Können als Songwriter werden auf dieser CD deutlich, vor allem auf "Twister" und "Freedom Walk." "Blues Condition", eine funky Nummer, die Drummer Randy Ciarlante mit Jim zusammen geschrieben hat, präsentiert Randys starken Lead-Gesang und das tighte Zusammenspiel zwischen seinen Drums und Jims Rhythmusgitarre. Bob Dylans "Subterranean Homesick Blues" (Jim und Randy zeigen hier was sie stimmlich drauf haben) und der Rock Klassiker "The Weight" von The Band, deckt Jims Fähigkeit auf, seinen unverwechselbaren Stempel auf zeitlose Hits zu drücken. Bei letzterem Titel sind Merle Saunders, Mavis Staples, Garth Hudson, Jimmy Vivino, Sid McGinnis und Tony Levin als Gäste vertreten.

PERCoLAToR stellt Jims neuestes musikalisches Wagnis dar, gesteuert von einem kraftvollen atmosphärischen Gitarrengroove. Er vermengt hier Rock & Blues mit Funk & Jazz-Grooves, kombiniert moderne Drum Loops und Samples, vergisst dabei aber auch nie wunderschöne balladeske Melodien zu spielen. Eine ausgewogene CD, die aufregend und beruhigend zugleich ist!
Jim Weiders Album PERCoLAToR enthält 10 überragende Kompositionen aus seiner Feder. Neben der Keyboardgröße John Medeski (von Medeski, Martin and Wood) und Drum Magier Rodney Holmes, ist auch die Bass Legende Tony Levin auf dem Album vertreten, der seine unnachahmlichen funky Grooves aus dem Tieftöner zupft, daß einem schwindelig werden kann. Weiders unverkennbarer Gitarrensound, sein Improvisationstalent, seine kraftvollen Solos und sein Können als Songwriter werden auf dieser CD deutlich, vor allem auf The Maze und den smoothen Gitarrensounds von Smooth Move oder der kraftvollen Dance Groove Nummer Flight. Der unnachahmliche African Drum Groove auf dem Titeltrack Percolator hypnotisiert und erhebt zugleich, Moll und Dur Harmonien vereint mit einer sphärischen Slide-Gitarre hört man auf New Day und den akustischen Regentag bekommt der Hörer auf Rain Daze serviert. Aber auch auf den anderen Nummern wie No Goodbyes, das er seinem 2003 verstorbenen Freund und Rock-a-Billy Gitarren Legende Paul Burlison widmet oder dem balladesken Prayer zeigt er all seine Fertigkeiten vom technischen Gitarrenspiel bis hin zu seinem sensiblen Gespür für Melodien. Troll und Caveman machen diese Aufnahme zu einem absoluten Knaller, der an Vielseitigkeit kaum zu toppen ist! PERCoLAToR rockt, ob mit instrumentalen Gitarrenmelodien oder tanzbarer Rhythmusenergie!

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